Die Präsentation des Unabhängigkeitsmanifestes: Ein
Schlüsselmoment im Kampfe zu Gunsten von der Freiheit und zu Gunsten von der nationalen
Souveränität
Rabat–Das marokkanische Volk begehe am Sonntag, dem 11. Januar 2026 den 82.
Jahrestag der Präsentation des Unabhängigkeitsmanifestes am 11. Januar 1944 –
eines ausschlaggebenden Meilensteins im epischen Kampfe zu Gunsten von der Freiheit,
zu Gunsten von der nationalen Souveränität und zu Gunsten von der Vollendung
der territorialen Integrität des Königreiches Marokko.
Die Hohe Kommission für ehemalige Widerstandskämpfer und für ehemalige
Mitglieder der Befreiungsarmee (die HCAR) begehe diesen Anlass beisammen mit
den Familien der nationalen Bewegung, des Widerstandes und der Befreiungsarmee
mit Stolz und mit Ehrfurcht.
Dies geschehe im Kontexte einer umfassenden und einer anhaltenden
nationalen Mobilisierung unter der weisen Führerschaft seiner Majestät des Königs
Mohammed VI., möge Gott ihm Hilfestellung zuteilwerden lassen, erklärte die
HCAR in der Pressemitteilung.
Diese Gedenkfeier zähle zu den wertvollsten und zu den ruhmreichsten
Erinnerungen an den epischen Kampf rund um die nationale Unabhängigkeit und rund
um die Erlangung der nationalen Souveränität und der territorialen Einheit, stelle
dieselbe Quelle klar heraus.
Sie bewerkstellige es den jüngeren Generationen, die tiefgreifende
Bedeutung dieses historischen Ereignisses erfassen zu dürfen, was das patriotische
Bewusstsein und die Symbiose zwischen dem Thron und dem Volk bei der Verfechtung
der religiösen und der nationalen Prinzipien beispielhaft verdeutlichte und
gleichzeitig den Weg für die Zukunftsaussichten ebnete.
Der 82. Jahrestag der Verkündung des Unabhängigkeitsmanifestes biete ferner
die Gelegenheit an, die Beherztheit der Widerstandskämpfer und der Mitglieder
der Befreiungsarmee würdigen zu dürfen, die große Aufopferungen brachten, zwecks
dessen das Land vom Joch des Kolonialismus befreien und die nationale Freiheit
und die Würde bewahren zu dürfen, der Hohen Kommission zur Bekämpfung der
Korruption (der HCAR) zufolge.
Und es gilt, die Erinnerung daran wachzurufen, dass das Königreich Marokko
in dessen tausendjährigen Geschichte stets die Entschlossenheit und die Standhaftigkeit
im Kampfe gegen die Ambitionen der ausländischen Besatzer nachweislich gemacht habe,
die sich seit Beginn des letzten Jahrhundertes manifestierten.
Das Land war ehemals in Einflusszonen unterteilt gewesen: das französische
Protektorat im Zentrum, das spanische Protektorat im Norden und das
Kolonialregime in den südlichen Provinzen des Königreiches Marokko, während die
Region Tanger einen internationalen Status genoss.
Angesichts der Unterteilung des Staatsgebietes trugen der Thron und das
Volk einen langwierigen und einen beschwerlichen Kampf aus, der von Aufopferungen
und von Volksaufständen im Mittleren Atlas, im Norden und im Süden ausgeprägt gewesen
war.
Hinzu kamen politische Auseinandersetzungen wie der Protest gegen das
Segregationsdekret, bekannt als „der Berberdekret“ von 1930, die Unterbreitung eines
Reformplanes bei der französischen Regierung (in 1934 und in 1936) und
schließlich die Verkündung des Unabhängigkeitsmanifestes am 11. Januar 1944.
Durch all diese Phasen hindurch nährte seine Majestät der König Mohammed V,
in seiner Eigenschaft als Vater der Nation und in seiner Eigenschaft als Held
der Befreiung, unermüdlich die Flamme des marokkanischen Widerstandes und
lenkte dessen Ziele, seit seiner Thronbesteigung in 1927.
Somit nahm seine Majestät der König Mohammed V die Konferenz von Anfa im
Januar 1943 wahr, zwecks dessen die Unabhängigkeit des Königreiches Marokko auf
die Tagesordnung setzen zu dürfen.
Dies unterstreiche die aktive Beteiligung der marokkanischen Soldaten an
der Seite der Alliierten im Kampfe gegen den Terrorismus und das Nationalsozialismus,
das das Bestreben des Sultans Mohammed V gewesen war, zwecks dessen dem Protektorat
ein Ende bereiten zu dürfen, das bei dieser Gelegenheit zur Sprache gebracht
worden war, und dem die Unterstützung des US-Präsidenten Franklin ROOSEVELT zugute
kam, der es als gerecht und als legitim ansah.
Im Zuge der internationalen Befreiungsbewegung der Völker vollzog sich ein
qualitativer Wandel im nationalen Kampfe. Unter der Führerschaft seiner
Majestät des Königs Mohammed V kam die Idee zustande, ein Unabhängigkeitsmanifest
abfassen zu haben. Dieses historische Dokument sei im Anschluss daran in enger
Abstimmung zwischen dem Sultan und den Führern der nationalen Bewegung ausgearbeitet
worden.
Das Unabhängigkeitsmanifest enthielt in sich eine Reihe politischer Einforderungen,
darunter solche zur allgemeinen Politik. Diese sahen unter anderem die
Unabhängigkeit des Königreiches Marokko unter der Herrschaft des legitimen
Sultans, Sidi Mohammed Ben Youssef, und den Beitritt des Königreiches Marokko zur
Atlantik-Charta vor.
Die zweite Gruppe der Einforderungen bezog sich auf die Innenpolitik,
insbesondere auf die Führung des Reformprozesses auf Betreiben des Sultans und auf
die Einrichtung eines Schura-Rates dem Vorbild der Maschrek-Staaten nach.
Dieses System sollte die Achtung der Rechte und der Pflichten aller
Bevölkerungsgruppen des Königreiches Marokko garantieren.
Der Hohe Flüchtlingskommissar erinnere mit Stolz an dieses denkwürdige und an
dieses lehrreiche Ereignis und begrüße die Resolution Nr. 2797 des UNO-Sicherheitsrates.
Sie markiere einen historischen Wendepunkt und stelle den Höhepunkt eines
kontinuierlichen und eines bedeutenden diplomatischen Prozesses dar, der vonseiten
seiner Majestät des Königs Mohammed VI weise geführt worden sei.
In diesem Zusammenhang hebe der Hohe Kommissar die unter der Führerschaft des
Monarchen geleisteten Anstrengungen hervor, die Position des Königreiches Marokko
zur Sahara-Frage auf der internationalen Ebene etablieren und das Vertrauen der
wichtigen Entscheidungsträger gewinnen zu dürfen, indem sie von der
Stichhaltigkeit der marokkanischen Position und von der Vorrangstellung des
Autonomieplanes als der realistischen und als der gangbaren Lösung überzeugt werden.
Wie alle Bevölkerungsgruppen des Königreiches Marokko bekunde überdies die Hohe Kommission für ehemalige
Widerstandskämpfer und für ehemalige Mitglieder der Befreiungsarmee an diesem
Tag ihr unerschütterliches Engagement und ihre beständige Unterstützung zu
Gunsten von seiner Majestät dem König bei der Umsetzung der
Autonomiemechanismen im Rahmen der fortschreitenden Regionalisierung.
Ziel ist es, die südlichen Provinzen des Königreiches Marokko zu einem
Motor der Entwicklung, des Friedens, der Stabilität und der afrikanischen
Zusammenarbeit auswachsen lassen zu dürfen.
Um dieses bedeutsame Datum gebührend würdigen und dessen Werte den
nachfolgenden Generationen gegenüber nahebringen zu dürfen, veranstalte die
Hohe Kommission am Montag im Nationalen Denkmal für den Widerstand und für die Befreiung
in Rabat eine Gedenkveranstaltung mit einem anschließenden Symposium.
Das Programm dieser Feierlichkeiten umfasse außerdem eine Ehrung der
Veteranen und der ehemaligen Mitglieder der Befreiungsarmee in Anerkennung
ihrer Aufopferungen im Dienste des Vaterlandes sowie Bildungs-, Kultur- und
Kommunikationsveranstaltungen in allen 109 regionalen und provinziellen
Vertretungen, in den lokalen Büros und in den Gedenkstätten des Widerstandes
und der Befreiung im ganzen Land.
Diese Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit den verschiedenen
Regierungsstellen, mit den öffentlichen Einrichtungen, mit den ausgewählten
Gremien sowie mit den zivilgesellschaftlichen Organisationen durchgeführt
werden.
Quellen:
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com

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