mercredi 17 février 2021

 

Sahara: Der marokkanische Botschafter in Genf entmystifiziert Algeriens chimärische Verunglimpfungen beim UNO-Menschenrechtsrat



Genf -Der marokkanische Botschafter beim Office der Vereinten Nationen in Genf, Omar Zniber, hat mit unterstützenden Beweisen die Unwahrheiten und die chimärischen und verfälschten Verunglimpfungen aufgedeckt, die Algerien auf jeder Sitzung des UNO-Menschenrechtsrates (HRC) zum Thema der marokkanischen Sahara vorbringt.

In einem Brief an diplomatische Vertretungen, die zur Aufbereitung der 46. Sitzung des HRC in Genf akkreditiert wurden, machte Herr Zniber auf den voreingenommenen und politisch motivierten Charakter der Erklärung aufmerksam, „die das Königreich Marokko bei jeder Sitzung unangemessen und im Zusammenhang mit dem regionalen Konflikt um die Sahara angreift“, das  die politische Instrumentalisierung dieser Frage durch eine kleine Gruppe an den Pranger stellt, die auf Veranlassung Algeriens handelt, zwecks dessen die Debatten des Rates ablenken zu dürfen.

In diesem Brief lieferte Herr Zniber einen historischen Überblick über den Prozess der Vollendung der territorialen Integrität des Königreichs, über den künstlichen Konflikt um die Marokkanität der Sahara und über die glaubwürdigen Anstrengungen des Königreichs, diesem Konflikt ein Ende zu bereiten, jedoch nicht als Überbleibsel des Kalten Krieges.

In diesem Kontext erinnerte er daran, dass sich dieser regionale Konflikt aus der Aufteilung des Territoriums des Königreichs Marokko in mehrere getrennte Teile durch die Kolonialmächte ergab und dass Marokko nach dem Ende des französischen Protektorats seine territoriale Integrität schrittweise wiedererlangte: die Provinz Tarfaya in 1958, die Provinz Sidi Ifni in 1969 und schließlich die Provinzen Sahara in 1975 vermittels eines bilateralen Abkommens mit Spanien, das ordnungsgemäß bei den Vereinten Nationen registriert wurde, nach dem am 16. Oktober 1975 ein Gutachten des Ersuchens Marokkos beim Internationalen Gerichtshof einging, wonach die Sahara kein Terra Nullius sei und deren Bevölkerung den Königen Marokkos ständig Treue geleistet habe.

Nach diesem Madrider Abkommen wurden die wiederhergestellten und integrierten Sahara-Provinzen Gegenstand eines künstlichen Konflikts, der aus geopolitischen Gründen seitens Algeriens und des libyschen Regimes von Gaddafi im Zusammenspiel mit den Auswirkungen des Kalten Krieges, dessen  hegemonialen Ambitionen und dessen Streitigkeiten ausgetragen wurde. Der ideologische Antagonismus ging mit den souveränen Entscheiden Marokkos auf internationaler Ebene einher, erinnerte er daran.

Seitdem, das heißt fast ein halbes Jahrhundert im Anschluss danach, beobachtete der Botschafter, unterstützt Algerien mit militärischen, diplomatischen und finanziellen Mitteln die bewehrten separatistischen Milizen der Front Polisario, die im Zuge der Ablehnung der territorialen Integrität des Königreichs im Namen des sogenannten Kampfes gegen den Kolonialismus und für die Selbstbestimmung zustande kamen.

Zniber pochte darauf, dass die Front Polisario keine Existenz fristete, bevor Marokko begann, seine Provinzen zurückzuerkämpfen, und sich während der Kolonialbesetzung nie manifestierte. "Es ist ganz einfach die Emanation unbestätigter geopolitischer Ambitionen, die jedoch für alle sehr offenkundig  sind", fuhr er fort.

Bezugnehmend auf das Prinzip der Selbstbestimmung, das die algerischen Staats-und-Regierungschefs verfechten wollen, erinnerte er daran, dass dieselben algerischen Staats-und-Regierungschefs als Beweis für ihre direkte und interessierte Beteiligung und im völligen Widerspruch zu diesem Grundsatz in 2001 nicht zauderten, ein Dokument dem persönlichen Gesandten des Generalsekretärs, Herrn James Baker, zu präsentieren, das während einer Begegnung unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Houston offen die Aufteilung der betroffenen Provinzen als Vorschlag unterbreitete.

Dies ist daher ein wesentlicher Widerspruch zu ihrem sogenannten Bekenntnis zur Selbstbestimmung, abgesehen von der Tatsache, dass dieser Vorschlag offensichtlich darin besteht, die von gekünstelten Grenzen betroffenen Bevölkerungsgruppen und Familien abzutrennen.

In Bezug auf den Kampf gegen den Kolonialismus verwies er darauf, dass Marokko einen heftigen Kampf mehrere Jahrzehnte hindurch gegen dieses Phänomen ausgetragen habe, nicht nur auf seinem eigenen Hoheitsgebiet, sondern durch militärische, finanzielle und diplomatische Unterstützung vieler brüderlicher afrikanischer Staaten, an erster Stelle in Algerien.

Er erinnerte darüber hinaus daran, dass Marokko den heldenhaften Kampf des südafrikanischen Volkes gegen das Apartheidregime unter der Führung des Welthelden Nelson Mandela unmittelbar ermutigte und unterstützte.

 

Überdies hat Marokko seit 2007 auf Betreiben der Vereinten Nationen einen Vorschlag zur definitiven Beilegung des Konflikts um die Sahara im Rahmen einer Autonomieinitiative unterbreitet, die seitdem von einem großen Teil der internationalen Gemeinschaft unterstützt wird, erinnerte er daran, unterstreichend, dass der Sicherheitsrat durch seine zahlreichen aufeinanderfolgenden  Resolutionen diese Initiative als "glaubwürdigen und ernsthaften Weg" zwecks der Beilegung dieses Konflikts ansieht, der die  territoriale Integrität Marokkos bewahrt und die erforderlichen Einigungen  anbietet.

Es ist daher in der Tat und im Wesentlichen das Recht des marokkanischen Volkes, seine territoriale Integrität zu bewahren, ein Prinzip, das auf der Charta der Vereinten Nationen abstützt und auch als Folge der Resolution 1514 zur Definition des Selbstbestimmungsrechts festgelegt wurde, sagte Herr Zniber.

Und zur Erinnerung: Der größte Teil der von den Vereinten Nationen geschlichteten territorialen Streitigkeiten wurde mit überwältigender Mehrheit in Bezug auf das Prinzip der territorialen Integrität beigelegt, und nur drei von mehr als 25 Fällen wurden durch das Referendum beigelegt und mussten sich nicht mit dem Problem eines Identifizierungsprozesses des Wahlkorpus auseinandersetzen.

„Eine kleine und isolierte Gruppe, die diese Grundprinzipien absichtlich missachtet, präsentiert auf jeder Sitzung des Menschenrechtsrates und auf Veranlassung Algeriens eine feindliche, unbegründete und gegen alle Realitäten verstoßende Erklärung, worin der Status der Sahara als besetztes Territorium dargeboten wird und bar der Beweise die Behauptung aufstellt, dass es Einschränkungen in Bezug auf Freiheiten und Menschenrechte gäbe“, bemerkte  er.

Dem marokkanischen Diplomaten zufolge liefert diese Erklärung, die sich wiederholt und weit von den Tatsachen entfernt ist, immer eine verkürzte und verfälschte Lesart der Entscheide des Sicherheitsrates und der sukzessiven  Berichte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, die auf formellste Weise die Gültigkeit der marokkanischen Autonomieinitiative als "glaubwürdig und ernst" anerkannt haben.

Im Gegensatz zu bekannten Praktiken in den meisten Staaten der feindlichen Gruppe ist die seitens Marokkos befürwortete Autonomieinitiative ein Zeugnis seiner demokratischen Offenheit und der Anerkennung der Besonderheiten und der lokalen Verwaltung der Angelegenheiten durch die betroffenen Bevölkerungsgruppen, laut dem Botschafter.

Abgesehen von dem ausgeglichenen und positiven Charakter, der die Debatten des Menschenrechtsrates vorbestimmen sollte, bilden die feindlichen Staaten der Erklärung gegen Marokko eine eingegrenzte Gruppe, die im Besonderen in den letzten Jahren durch den Rückzug der Hälfte ihrer Gliedmaßen zurückgeschrumpft ist.

In der Tat, sagte er, erkannte die Hälfte der Delegationen, die zuvor dieser Gruppe angehörten, nachdem sie von den Überzeugungsbemühungen überzeugt worden waren, die Realitäten und die Manipulationen der separatistischen Milizen der Front Polisario gegen Marokko.

Herr Zniber erinnerte daran, dass diese kleine Separatistengruppe an Menschenrechtsverletzungen und an der Anheuerung von Kindern in Militärmilizen involviert ist, ganz zu schweigen von den massiven Veruntreuungen der humanitären Hilfe, die von internationalen Organisationen ordnungsgemäß und offiziell dokumentiert wurden, namentlich in dem Bericht des Betrugsbekämpfungsamtes der Europäischen Union (OLAF) aus dem Jahr 2015.

Er ging auch auf die spektakuläre und sehr großangelegte Entwicklung ein, die die Sahara-Provinzen seit ihrer Rückkehr in den Schoss der nationalen Gemeinschaft zum Wohle der Bevölkerung erlebt haben, der die Früchte dieser Entwicklungen selbst durch ihre demokratischen Vertreter wie gewählte Beamte, eine assoziative Bewegung und eine Zivilgesellschaft, vertreten durch Hunderte glaubwürdiger und ehrlicher NGOs, zugute kommt.

Diese Entwicklung werde darüber hinaus von zahlreichen internationalen Abkommen mit Partnerländern begleitet, die auch am wirtschaftlichen Fortschritt in diesen Provinzen beteiligt sind, erinnerte er daran.

Die Ausübung der Freiheiten und die Menschenrechtssituation in den südlichen Provinzen sind Gegenstand einer ehrlichen, aktiven und substanziellen Interaktion mit den einschlägigen Mechanismen des Menschenrechtsrates. Jeder, der diesen Provinzen mehrmals Besuch abgestattet hat, sowie die zuständigen Abteilungen des Amtes des Hochkommissars für Menschenrechte können dies aus eigener Anschauung feststellen, betonte  Herr Zniber.

Er erinnerte daran, dass die Provinzen der Sahara in Südmarokko eine stabile und völlig normale Situation erleben, internationale Flughäfen parat haben und regelmäßig von den persönlichen Gesandten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen besucht werden, wobei mehrere Sonderverfahren unter den Menschenrechtsrat fallen. Viele Delegationen von Diplomaten und ausländischen Parlamentariern sowie Vertreter internationaler NGOs und eine Vielzahl von Vertretern der Medien und der internationalen Presse begegnen  dort im Besonderen den regionalen Komitees des Nationalen Rates für Menschenrechte (CNDH).

Desgleichen entsandte die Hochkommission in 2015 eine technische Mission dorthin, bei der Vertreter der lokalen Bevölkerung und alle am sozialen und wirtschaftlichen Leben Beteiligten getroffen werden durften.

Von der Triftigkeit seines nationalen Anliegens und der überwältigenden Unterstützung der Bevölkerung getröstet: „Marokko hindert die wenigen in den südlichen Provinzen lebenden Separatistenaktivisten nicht daran, sich zu bewegen, indem sie hier in Genf eine direkte physische Propaganda führen, während sie Inhaber von marokkanischen Reisedokumenten sind“, sagte der Botschafter, nachschiebend, dass einige unter ihnen als Führer der Front Polisario aufgeführt sind und in diesem Fall die Militärlager dieser separatistischen Gruppe auf dem Territorium des Nachbarlandes östlich des Königreichs in Algerien besuchen, zu bewehrten Angriffen aufrufen und sich dann als mutmaßliche Opfer dahinstellen.

Er unterstrich Marokkos Engagement auf globaler Ebene zugunsten  der humanitären Maßnahmen und als Akteur bei der Bewahrung und Aufrechterhaltung des Friedens und wird daher in seiner Rolle als Friedensstifter anerkannt, im Besonderen in der Region des Nahen Ostens, in Libyen, in der Sahelzone und in anderen Staaten im Allgemeinen für seine Entwicklungsaktion auf dem gesamten afrikanischen Kontinent.

„Mein Land entwickelt eine Kultur des Dialogs und der Friedensförderung, weit entfernt von dem Klischee, das in der feindseligen Erklärung beinhaltet ist, wovon die Mehrheit der Autoren in Bezug auf deren Aufzeichnungen im Bereich der Menschenrechte keineswegs und ohne Legitimität dazu autorisiert sind, das Königreich Marokko ins Visier zu nehmen“, fügte er hinzu.

„Bis heute ist die Unterstützung der territorialen Integrität Marokkos und folglich des Autonomieplans Gegenstand einer sehr breiten Zustimmung, wie aus den feierlichen und jüngsten Erklärungen von Dutzenden von Staaten auf der ganzen Welt hervorgeht, hob Herr Zniber in diesem Zusammenhang hervor,  mehr als zwanzig diplomatische Vertretungen (Generalkonsulate) wurden in den Städten Laâyoune und Dakhla eingeweiht, die heute ein Merkmal der Union für die regionale und kontinentale Entwicklung in Afrika darbieten.

Der marokkanische Botschafter behauptete in diesem Kontext, dass "die feindliche Aussage, die immer wieder und ohne Nuancen hinausgeposaunt  wird, nicht nur keinen Mehrwert für unsere Debatten darstellt, sondern auch dazu beisteuert, ihre Politisierung zu verdichten".

Mit dieser Erklärung versteifen sich die Hauptautoren in einer Position der Behinderung, die in keiner Weise zur Suche nach einer Lösung für die Not der Bevölkerung beiträgt, die jahrzehntelang in den Lagern Tinduf in Algerien gegen ihren Willen ausharrt und nie eingetragen wurde. Aufgrund der Ablehnung der algerischen Behörden und der offensichtlichen Missachtung der Verfügungen des Sicherheitsrates in diesem wesentlichen Punkt, sagte er, dass diese Bevölkerungsgruppen leider als Teil einer geopolitischen Strategie betrachtet werden, die zum Scheitern verhängt wird, zu Lasten eines exorbitanten humanitären Preises für die internationale Gemeinschaft, die nun über alle geeigneten Mittel verfügt, um der ein Ende zu bereiten.

„Die Spekulationen, Lügereien und Handlungen der feindlichen Gruppe haben keine andere Zielsetzung hinter sich, als den Rat von seiner edlen Mission abzulenken und leider dazu beizutragen, dass keine Aussicht auf regionale Integration in Nordafrika mehr besteht, und damit eine große Verantwortung der Geschichte und der Zukunft der Brudervölker dieser Region gegenüber abgewälzt wird“, fügte er hinzu.

Er erinnerte daran, dass die Sahara-Frage Gegenstand eines politischen Prozesses der ausschließlichen Zuständigkeit des Sicherheitsrates ist, der in seinen früheren Resolutionen und im Besonderen in der letzten im Oktober 2020 verabschiedeten Resolution die Rolle der Ausschüsse der Regionalbüros des Nationalen Menschenrechtsrates in den südlichen Provinzen des Königreichs nicht außer Acht gelassen hat.

Quellen:

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mardi 16 février 2021

 

Sahara: Frankreich und Europa dürfen sich nicht von der neuen Dynamik fernhalten (Mehrheitsabgeordnete)



Paris-Frankreich und Europa dürfen sich nicht von der neuen Dynamik in der Frage der Sahara fernhalten, nachdem die Vereinigten Staaten die volle marokkanische Souveränität über die südlichen Provinzen des Königreichs Marokko anerkannt haben, stellte Marie-Christine Verdier-Jouclas, die stellvertretende Sprecherin der Republik im Marsch (Präsidentschaftsmehrheit) innerhalb der Nationalversammlung die Behauptung auf.

Die amerikanische Anerkennung, ein „wichtiges“ Ereignis auf internationaler politischer Bühne, stellt einen „wichtigen politischen Akt“ dar, der somit „die Qualitätsarbeit der marokkanischen Diplomatie unter der Führung seiner Majestät des Königs Mohammed VI. markiert“, bemerkt Frau Verdier-Jouclas, ebenfalls Vize-Präsidentin der Freundschaftsgruppe Frankreich-Marokko, in einer Kolumne, die auf dem Blog ihrer Stellvertreterin veröffentlicht wurde, während sie seiner Majestät dem König gegenüber "für seinen Wunsch, den Frieden wiederherzustellen, im Besonderen im Hinblick auf die Nord-Süd-Zusammenarbeit", huldigt.

Das andere wichtige Ereignis, schiebt sie nach, ist die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen Marokko und Israel, die einen „Strukturierungsakt für mehr Frieden und Stabilität in dieser Region der Welt darstellt, einen Bereich, der für Europa ein wichtiges Thema der kollektiven Sicherheit darbiete”.

In ihren Augen könnte die amerikanische Position "nicht nur ein Faktor der politischen Stabilisierung" sein, sondern auch ein "starker Hebel für die wirtschaftliche Entwicklung", im Besonderen vermittels der Einweihung eines amerikanischen Konsulats mit wirtschaftlicher Berufung vor einigen Tagen in Dakhla“, merkte Frau Verdier-Jouclas an.

In diesem Kontext bekräftigt die französische Abgeordnete, bei zwei der Region Dakhla abgestatteten Besuchen das „wirtschaftliche Potenzial der marokkanischen Sahara“, im Besonderen im Bereich der erneuerbaren Energien, festgestellt zu haben.

„Als solche verfügt die Region Dakhla über alle Voraussetzungen, um sich schnell als Region der grünen und blauen Wirtschaft in Afrika und als echte Drehscheibe zwischen Nord und Süd zu positionieren“, hebt sie hervor.

„Nachdem ich mit meinen saharawischen Gesprächspartnern vor Ort darüber gesprochen habe, bin ich davon überzeugt, dass diese tugendhafte Dynamik nur den Bewohnern dieses Territoriums zugutekommen kann“, sichert die Parlamentarierin zu, die die Ansicht vertritt, dass „Frankreich und Europa sich von dieser neuen Dynamik nicht fernhalten dürfen“.

Sie bereute ferner die Tatsache, dass die noch bestehende „Zurückhaltung“ und der „Widerstand“ auf „geopolitischen Maßstäben und Realitäten beruhen, die heute von der Bedeutung der Geschichte und den Herausforderungen, denen wir uns jetzt zu stellen haben, überholt werden“ und dass „wir schrittweise sicherstellen müssen, dass sie behoben werden“, hegt sie die Empfehlung.

"Ich hoffe darauf, dass Frankreich dieser neuen geopolitischen Situation nicht gleichgültig gegenübersteht und in der Lage ist, sein Engagement zugunsten der marokkanischen Sahara einzulösen, indem es eine proaktive Haltung zu diesem Thema einnimmt", fügt Frau Verdier-Jouclas hinzu.

Und dies würde es bewerkstelligen, die Zentralrolle in den Beziehungen zwischen Europa und Afrika zu verfestigen, im Besonderen in Fragen der Migration bzw. der Bekämpfung des Terrorismus.

In diesem neuen Zusammenhang muss Frankreich aufgrund seiner historischen Verbindungen zu Marokko und infolge seiner Einbindung an den marokkanischen Autonomieplan „eine federführende Rolle bei der Initiierung einer breiten Unterstützungsbewegung innerhalb der europäischen Behörden wahrnehmen  können“.

Quellen:

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Sahara: Der Präsident der zentristischen Unionsgruppe im Senat lädt die EU und Frankreich dazu ein, dem Beispiel der US-Regierung beizutreten



Paris-Hervé Marseille, Präsident der Gruppe der zentristischen Union im französischen Senat, forderte Frankreich und die Europäische Union dazu auf, in die Fußstapfen der amerikanischen Regierung zu treten und auch die volle und vollständige Souveränität Marokkos über die Sahara anzuerkennen. „Ein Entscheid, der in die richtige Richtung geht“ und dazu beisteuert, einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Region herzustellen.

„Ich bejubele den Entscheid der Vereinigten Staaten. Dieser Entscheid krönt die unerschöpflichen Anstrengungen der marokkanischen Diplomatie und das Vorgehen seiner Majestät des Königs Mohammed VI.“, sagte der französische Senator am Freitag in einem Interview MAP gegenüber.

Ihm zufolge wird diese Anerkennung in Frankreich immer mehr nachgeahmt, wo "viele von uns die Meinung vertreten, dass es gut für die Europäische Union wäre, in die Fußstapfen des Entscheids der Vereinigten Staaten treten zu können, da dies ein Entscheid ist, der in die richtige Richtung geht“.

Die europäische Diplomatie mit ihren 27 Mitgliedern sei sicherlich "mehrdeutig" und "komplex", gestand der ehemalige Vizepräsident des Senats ein. In Bezug auf die Sahara-Frage müsse "Europa jedoch zu mehr Klarheit gelangen und sich an der Lösung eines zu langen Konflikts beteiligen", befürwortete er, denn aus seiner Sicht "wird die Anerkennung der Souveränität Marokkos über die Sahara die Herstellung eines gerechten und dauerhaften Friedens in der Region bewerkstelligen".

Angesichts der Anstrengungen Marokkos und der äußerst wichtigen Investitionen in der Sahara wäre „die Anerkennung der marokkanischen Souveränität über dieses Gebiet eine sehr wichtige Geste, die effektiv zum Frieden in der Region Beitrag leisten würde“, stellte er die Behauptung auf.

Hervé Marseille, der der Stadt Dakhla bereits im Zuge eines Besuchs der französisch-marokkanischen Freundschaftsgruppe im Senat unter der Leitung vom Präsidenten Christian Cambon Besuch abgestattet hat, bestätigt, dass er die Anstrengungen Marokkos in sozialer Hinsicht und die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt miterlebt hat.

"In Dakhla, das außerdem sehr gut ausgestattet ist, können wir die Anstrengungen in Bezug auf Straßen, Gesundheit, Infrastruktur feststellen ... Es ist eine Stadt, die sich im Begriff befinet, sich voll zu entwickeln, dies entweder in Bezug auf die Wirtschaftstätigkeit als auch in Bezug auf den Tourismus." Und  dies zum Wohle der Bevölkerung, begrüßte der ehemalige Vizepräsident des französischen Senats.

Und um hervorzuheben, dass „die Region um Dakhla herum für die Zukunft äußerst vielverheißend ist, da sie eine Drehscheibe zwischen Europa und Afrika ist. Es wurden bereits viele Investitionen getätigt, ganz zu schweigen von den vielen Vermögenswerten, die in der Region parat stehen, um einen echten Wachstumstreiber mit äußerst positiven Vorteilen für Bevölkerungsgruppen zu werden, die nur Frieden anstreben und von wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung Profit ziehen wollen“, argumentierte der französische Senator.

Laut Hervé Marseille wird die Lösung des künstlichen Konflikts um die Sahara auch dazu beitragen, Frieden und Sicherheit in der strategischen Zone der Sahelsahara zu stiften.

Während Frankreichs militärisches Engagement in der Sahelzone derzeit im französischen Parlament erörtert wird, behauptet der Senator Marseille, dass "diese Region offenkundig stabilisiert werden muss" und dass Marokkos Rolle da von wesentlicher Bedeutung ist.

"Frankreichs Partnerschaft mit Marokko ist von wesentlicher Bedeutung, da wir mit dem Königreich nicht nur historisch freundschaftliche Beziehungen pflegen, sondern auch eine äußerst wichtige Partnerschaft im Kampf gegen den Terrorismus unterhalten, worin Marokko eine wichtige Rolle wahrnimmt."

"Es ist äußerst wichtig, dass wir diese Partnerschaft mit Marokko ausbauen  können, die bereits viel bewirkt", plädierte er.

"Es ist richtig, dass Frankreich kolossale Bemühungen in Afrika, in der Sahelzone, leistet, um im Besonderen den Terrorismus abzuwehren und eine stabilere Situation in der Region aufrechtzuerhalten, jedoch ist es wichtig, unsere Partnerschaft mit Marokko weiterhin zu vertiefen." befürwortete er.

In Bezug auf die Beziehungen zwischen Frankreich und Marokko, sowohl politisch als auch wirtschaftlich, betonte der französische Senator deren  strategische Tiefe. „Frankreich hat sehr alte Beziehungen zu Marokko. Es gibt sehr enge Verbindungen, die es uns ermöglichen, eine wichtige Präsenz in Marokko mit großen Unternehmen zu haben, indem wir an der Entwicklung der Region Tanger und ihres Hafens teilnehmen, aber auch in Bezug auf die Schiene mit dem installierten TGV, ein Zeichen der Modernität, das von seiner Majestät dem König Mohammed VI. erwünscht wird“, unterstrich er, bekräftigend, dass um Dakhla herum ein wirklicher Pol von äußerst wichtiger Entwicklung auf die Schiene gebracht wurde.

Nachdem der französische Senator die Qualität der Infrastruktur und die äußerst wichtigen Investitionen in Südmarokko gepriesen hatte, unterstrich er die Notwendigkeit, diese Region weiterzuentwickeln, erklärend, dass die Anerkennung der marokkanischen Souveränität über die Sahara hiermit ein wichtiges Element darbieten würde.

"Frankreich nimmt eine wichtige Rolle bei diesen Bemühungen ein, da es ein Entwicklungsvektor ist, im Besonderen für die Beziehungen zwischen Frankreich, Marokko und Afrika", schloss der Präsident der Gruppe der zentristischen Union im französischen Senat damit ab.

Quellen:

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lundi 15 février 2021

 

Marokkanische Sahara: Zwei große Namen in der belgischen Politik fordern die EU dazu auf, der Autonomielösung gegenüber Beistand zu leisten


   

Brüssel-Louis Michel, Staatsminister, und Jacques Brotchi, Ehrenpräsident des belgischen Senats, haben am Samstag eine gemeinsame Erklärung aufgestellt, worin sie die Europäische Union dazu auffordern, der Lösung der Autonomie unter marokkanischer Souveränität gegenüber zwecks der definitiven Beilegung des regionalen Konflikts um die marokkanische Sahara Beistand zu leisten.

„In der Politik ist die Dynamik ausschlaggebend. Es klärt uns auf, wie wichtig es ist, in Richtung der Geschichte aufzubrechen", schreiben die Herren Michel und Brotchi in dieser Pressemitteilung, die auf den europäischen Websites "eubriefs.com", "eupoliticalreport.eu" und "eutoday.net" veröffentlicht wurde.

Für diese beiden Weisen in der belgischen Politik "benötigt der Prozess dieses Konflikts ein neues Leben, um destabilisierenden Handlungen in der besonders strategischen und gefahrträchtigen Region der Sahel-Sahara ein Ende zu bereiten", feststellend, dass "die Zukunft Europas von der Stabilität in Afrika und im Besonderen von der Stabilität in dieser Region abhängig ist, die von einigen als die Grenze Südeuropas betrachtet wird.“

Sie heben hervor, dass "die Regierung Biden, die sich der Einsätze bewusst ist, die die Marokkanität der Sahara offenkundig nicht in Abrede stellen will", und dass "die Unterstützung der Separatisten in Europa, in der arabischen Welt bzw. in Afrika abgeschwächt wird" sowie dass "die Abhaltung eines Selbstbestimmungsreferendums durch die UNO scheint, im Stich gelassen zu sein und in den UNO-Texten nicht mehr thematisiert wurde".

Diese Offenbarung wurde auf der Ministerkonferenz zwecks der Unterstützung der Autonomieinitiative unter der Souveränität Marokkos, die am 15. Januar 2021 unter der Schirmherrschaft des Königreichs und der Vereinigten Staaten zustande kam, die bei dieser Gelegenheit von den beiden hochrangigen belgischen Politikern weitgehend bestätigt wird, die Beteiligten dazu auffordernd, Partei für eine Lösung zu ergreifen, die ausschließlich auf der marokkanischen Autonomie-Initiative abstützt."

"Dies lässt uns sagen, dass wir uns langsam aber sicher der Anerkennung der Souveränität Marokkos über dessen Sahara annähern, und dies aus geografischen, politischen und geostrategischen Beweggründen", bekräftigen sie.

Die Herren Michel und Brotchi erachten in diesem Kontext, dass "es höchste Zeit für die Europäische Union als globalen Akteur ist, sich auf der Weltbühne zu positionieren, indem sie die Lösung des Konflikts vorantreibt, denn wenn Afrika in erster Linie davon betroffen ist, werden Europa und der Nahe Osten in die gleichen Fußstapfen treten“.

Unter Verweis darauf, dass "die Sicherheit in Afrika eine Bedingung europäischer Sicherheit ist", stellen die beiden Staatsmänner in den Mittelpunkt, dass "die Sahelzone und der Maghreb wichtige Regionen für die Nachhaltigkeit und für die Sicherheit unseres Kontinents darstellen".

Zu diesem Zweck verweisen sie darauf, dass „Marokko, ein privilegierter Partner der EU, ein dynamischer und zukunftsorientierter Staat ist, der der wichtigste regionale Akteur sein könnte, um die Voraussetzungen für eine realistische, sichere, nachhaltige und wirksame politische Lösung für die Sahara zustande zu bringen, weil die marokkanische Diplomatie seit ihrer Rückkehr in den Schoss der AU besonders aktiv war und eine Reihe afrikanischer Minister zu offiziellen Besuchen einberief. Ihr Einfluss auf den Kontinent wird an der Anzahl der eingeweihten Konsulate (derzeit 20 UNO-Mitgliedstaaten) seit 2019 in den Städten Dakhla und Laäyoune gemessen“.

Sie stellen die Behauptung auf, dass sie nur "die wirtschaftliche Entwicklung dieser Region sehen können, indem sie ihre Ressourcen, das Bildungssystem und die marokkanische Finanzierung sowie ausländische Investitionen wahrnehmen".

Diese florierende wirtschaftliche Entwicklung gehe „Hand in Hand mit der lokalen Regierungsführung einher, die auf der Einhaltung des Gesetzes beruht“.

Es versteht sich von selbst, bekräftigen die beiden hochrangigen belgischen politischen Würdenträger, "dass dieses Management vorwegnimmt, was die Autonomie im Rahmen der marokkanischen Souveränität für die gesamte Region anbieten könnte. Es läutet eine neue Ära des Friedens und des Wohlstands für die gesamte Subregion ein, die Chancen für die Jugend des afrikanischen Kontinents parat stellt".

Es obliegt uns, "unsere Anstrengungen um eine gerechte, dauerhafte und für beide Seiten akzeptable Lösung unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen einzubündeln. Die marokkanische Autonomie-Initiative ist ein Zeitfenster, das als ernsthaft und glaubwürdig und als Basis für eine Lösung auf Verhandlungswege wahrgenommen werden muss, da eine unbefristete Ausweitung des derzeitigen Status quo in einem strategischen Bereich, dessen Stabilität eng mit der des afrikanischen Kontinents oder sogar des Mittelmeerbeckens verbunden ist, als jüngster Bruch nicht bewerkstelligbar ist, wie es die Beendigung des Waffenstillstandes durch die Front Polisario Ende letzten Jahres beweist“.

Und die beiden Tenöre der europäischen Politik ziehen den Schluss: "Es ist an der Zeit, diese seit mehr als vierzig Jahren offenstehende Frage zu Lasten  einer ganzen Region ein Ende zu bereiten."

Quellen:

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vendredi 12 février 2021

 

Unbeschreiblich ist die Anheuerung von Kindern durch die Front Polisario, die von der Hassanie-Musik an den Pranger gestellt wird



Rabat-Kriminalisiert urbi et orbi durch eine Armada von Konventionen, Resolutionen und internationalen Gesetzen, die Anheuerung von Kindern, dieses unbeschreibliche Verbrechen, das dennoch Legion unter den Folterern der Front Polisario bleibt, wird diesmal von einem Teil der marokkanischen Kunst an den Pranger gestellt, im vorliegenden Fall durch die Hassanie-Musik.

Die Geschichte eines dieser Kindersoldaten, die von der Front Polisario unter Verstoß gegen die internationale Konvention betreffs der Rechte des Kindes angeheuert wurden, wird diesmal durch das Lied „Oudo Lwatankom“ (Kehrt in eure Heimat zurück!) beschildert), veröffentlicht am vergangenen Freitag in Form eines Videoclips.

Das Lied wurde von Mohamed Ayouch, Musiker von Beruf und Jugendlicher aus der Stadt Assa, mit Mohamed Jbara, einem der besten Referenzen im marokkanischen Rock und Co-Autor von „Crossing Boundaries“, mitgeschrieben und beschreibt den Weg eines Kindes in militärischer Müdigkeit, in Bezug auf dessen Mitgefangenen, dazu gezwungen, die  Waffen der Front Polisario zu tragen, den Lagern der Schande zu entfliehen und selig Freiheit inmitten seiner Heimat wiederzufinden.

Im Hinblick auf die Frage der MAP in Bezug auf die Hauptbotschaft dieser Arbeit, die nicht nur das traurige Bild dieser Kinder brillant malt, sondern darüber hinaus den Weg zu den Scheinseparatisten der Front Polisario unterbindet, antwortet Herr Ayouch, dass es sich um einen „Aufruf“ handele, die von diesen „Kriegsverbrechern“ sequestrierten Kinder freizumachen, damit sie in den Schoss ihres Mutterlandes die Rückkehr antreten und in Freiheit leben. Dabei wird deutlich, dass „zwei weitere Lieder eingeplant sind“ und sich mit vergleichbaren  Themen befassen werden.

Das von Youssef El Kamili produzierte Lied hat in der Tat eine starke Begeisterung zustande gebracht, seit es am 5. Februar 2021 online gestellt wurde. Es wurde bisher fast 66.000 Mal nur auf Youtube gesehen und die „Likes“ haben 10.000 überstiegen.

Herr El Kamili, der selbst dem Süden entstammt, erachtet, dass die Front Polisario seit mehreren Jahren hart daran gearbeitet hat, die „Kultur“ zu fördern, im Besonderen indem sie auf illegale Manöver wie die Veruntreuung von Hilfsgütern zurückgegriffen hat, um Heucheleien zur Verfechtung eines chimärischen „Anliegens“ hinausposaunen zu dürfen.

"Dies ist eine Bande von Kriminellen, die Kinder anheuern, Frauen vergewaltigen, Banditentaten verüben und für Künstler ohne mit der Wimper zu zucken", stellte er die Behauptung auf.

Das Herz durch die Abwesenheit seiner Familie mitgenommen, sagt er, er habe seit dessen Kindheit Bescheid gewusst, "was die Separatisten der Front Polisario wert sind", nachschiebend, dass einige seiner Verwandten immer noch in den Lagern Tinduf entführt sind.

Der Clip, der sowohl in der Region Assa-Zag als auch in Mahbes gedreht wurde, soll somit eine zusätzliche Möglichkeit darbieten, den Todesstoß für diese Missbräuche durch Musik zu liefern, die in diesem Fall dazu führt, dass die internationale Gemeinschaft sich dieser Handlungen bewusster wird.

Und damit es so war, war das Lied in Hassania und Spanisch ausgedacht und abgefasst, damit „die Botschaft durchkommt“, sagte Jbara MAP gegenüber.

"Wir möchten, dass diese Kinder ohne Aussichten auf Bildung, Gesundheit oder Zukunft umgehend auf freien Fuß gesetzt werden, um sich Marokko, ihrem Mutterland, wieder anzuschließen", fügte er hinzu.

Unicef ​​zufolge werden Kinder eher zu Kindersoldaten, wenn sie von ihren Familien abgetrennt werden, ihre Häuser hinter sich lassen, in Kampfgebieten leben oder wenig Bildung beziehen.

In diesem Kontext trat das Fakultativprotokoll zur Konvention über die Rechte des Kindes (CRC) über die Beteiligung von Kindern an bewehrten Konflikten in 2002 in Kraft. Es untersagt die Beteiligung von Kindern unter 18 Jahren und mit dem Mindestalter (15 Jahren), was zuvor von dem CRC und den Genfer Konventionen von 1949 sowie von deren Zusatzprotokollen von 1977 festgelegt wurde.

Die Milizsoldaten der Front Polisario-und deren Puppenspieler müssen dann, wenn wir uns nur auf diese oben genannten internationalen Gesetze Bezug nehmen, für deren Handlungen vor dem Internationalen Strafgerichtshof für Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Rechenschaft gezogen werden.

Quellen:

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Kanada: Fokus auf „das Schicksal sahrawischer Kinder, die aus Tinduf in Algerien in die kubanischen Camps entführt wurden“



Montreal-Das Schicksal Tausender sahrawischer Kinder, die aus Tinduf, in Algerien, in kubanische Camps entführt wurden, stand im Lichte der „Vancouver-Grundsätze für die Friedenssicherung und für die Unterbindung der Rekrutierung und des Einsatzes von Kindersoldaten“ im Mittelpunkt des Austauschs zwischen den Beteiligten an einer virtuellen Begegnung, die von der Denkfabrik Polisens in Ottawa veranstaltet wurde.

An dieser Begegnung, die am Montag anlässlich des internationalen Tages gegen den Einsatz von Kindersoldaten (12. Februar) zustande kam, beteiligte sich die  Menschenrechtsakteurin und Mitglied des Königlichen Konsultativrates für Sahara-Angelegenheiten (CORCAS), Al-Saadani Maa Al–Ainain, die ein erschütterndes Zeugnis über deren Vertreibung in Begleitung anderer Kinder im Alter von 9 Jahren nach Kuba ablegte, wo sie 18 Jahre hindurch keinen Kontakt zu derer Familie pflegte.

Frau Saadani Maa Alainine sprach darüber hinaus über die systematischen Menschenrechtsverletzungen in den Lagern Tinduf.

In gleicher Weise bestätigte der Generaldirektor des Montreal Institute for Studies on Genocide and Human Rights an der Universität Concordia, Kyle Matthews, dass die von seiner Organisation in den Lagern Tinduf angestellten  Untersuchungen die Gräueltaten gegen die Menschenrechte und gegen die Kindersoldaten in den Lagern Tinduf aufgedeckt hätten.

Der Professor Abdelkader Filali, Präsident der Gruppe Polisens, verwies seinerseits darauf, dass die mehr als 8.000 Kinder, die seit 1982 Entführungen sowie militärischer und ideologischer Ausbildung unterzogen wurden, einen einzigartigen Fall für die Forscher darstellen.

Er stellte die Erklärung auf, dass "keine internationale Organisation der  Verfechtung der Menschenrechte, der algerische Staat bzw. die algerische Zivilgesellschaft zur Rehabilitation dieser Kinder beigesteuert haben, die jetzt anfällig für die Mitgliedschaft in in der Sahara und in Algerien und in Mali grassierten Terrororganisationen sind, welche Sabotageakte in Spanien und in Frankreich durchgeführt haben“.

Die Beteiligten betonten überdies, wie wichtig es für die internationale Gemeinschaft sei, Verbrechen gegen Kinder und gegen die Menschlichkeit in den Lagern Tinduf ein Ende zu setzen.

Ebenfalls zugegen waren der Exekutivdirektor des Instituts Dallaire für Kinder, Frieden und Sicherheit in Halifax, Nova Scotia (Ostkanada), Shelley Whitman und die Rechtsanwältin und Professorin für internationales Recht an der amerikanischen Universität Washington, Elizabeth Meyers.

Die Vancouver-Grundsätze für die Friedenssicherung und für die Vorbeugung der Rekrutierung von Kindersoldaten zielen darauf ab, die Anzahl der Kinder in Situationen bewehrter Konflikte aufzubessern, indem dem Schutz von Kindern bei Friedensoperationen Vorrang eingeräumt wird, was eine der Hauptachsen des allgemeinen Mandats aller Missionen der Vereinten Nationen ist, welche Frieden stiften.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com

jeudi 11 février 2021

 

Eine US-NGO nimmt den Senator James Inhofe wegen seiner Unterstützung der Front Polisario gegenüber unter Beschuss



Washington-Die amerikanische NGO "Teach the Children International" (TCI) nahm den amerikanischen Senator James Inhofe unter Beschuss, da er der Front Polisario gegenüber beisteht und da deren Führer weiterhin Entscheide treffen, die die Tortur der sequestrierten Bevölkerung in den Lagern Tinduf seit über 45 Jahren fortbetreiben lässt.

In einem an die republikanische Senatorin, die Präsidentin der NGO, ausgerichteten Brief führt Nancy Huff die verschiedenen Gründe auf, die sie dazu ermutigten, ihren uneingeschränkten Beistand zugunsten des vom Königreich unterbreiteten Autonomieplans zur Sprache zu bringen, den Vertreter des Staates Oklahoma dazu auffordernd, das Gleiche zu unternehmen.

In einem Argument, das auf ihren eigenen Erfahrungen abstützt, stellt Nancy Hoff die Behauptung auf, dass "die Führer der Front Polisario nicht den Ruf vorweisen können, unter dem Dienst der Bevölkerung in den Lagern Tinduf zu stehen".

"Es gibt keinen Grund für die Annahme, dass die Front Polisario den Interessen der sahrauischen Bevölkerung dienen könnte", unterstreicht die amerikanische Aktivistin, die sieben Jahre hindurch die Entsendung von Hilfsgütern und medizinischer Ausrüstung in die Lager Tinduf bewerkstelligt hatte, bevor sie  anmerkte, dass letztere die Lager keineswegs erreichten, geschweige denn die Zielgruppen.

Frau Huff erinnert darüber hinaus an die belegbare Veruntreuung der humanitären Hilfe für die sequestrierten Bevölkerungsgruppen in den Lagern Tinduf im Südwesten Algeriens und dies laut Fakten in einem Bericht des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF).

Diesem Bericht von 2015 zufolge wurde die Veruntreuung großer Mengen humanitärer Hilfe für die Bevölkerung der Lager Tinduf aus dem Hafen von Oran (in Algerien) von den algerischen Generälen und der Front Polisario offen gelenkt. Die Hilfe wurde im Anschluss daran auf den Schwarzmarkt feilgeboten.

"Es bekümmert die Front Polisario nur um die Bedürfnisse der Elite in den Lagern, während der Durchschnittsbürger leidet", sagte sie.

Die Aktivistin kommt überdies auf die Ausbeutung der Sahrawi-Jugend durch die Führer der Front Polisario für ihre eigenen Zwecke, auf die umfassende Entwicklung der südlichen Provinzen des Königreichs und auf die  angemessenen Lebensbedingungen der Bewohner der marokkanischen Sahara zurück.

"Ich habe festgestellt, dass sich die Menschen in den Lagern im Gegenzug zum  Wohlstand der Front Polisario weiterhin in Prekarität befinden", sichert die Präsidentin der US-NGO zu, daran erinnernd, dass ihre Organisation, das Welternährungsprogramm und die Europäische Union keine Hilfe entsandt  haben. Das anhaltende Leid der Bevölkerung von Tinduf veranlasste sie dazu, keine Hilfe mehr zu entsenden, die von der Front Polisario verwaltet bzw.  überwacht werden könnte.

"Diese Hilfe für diese Bevölkerung hat nie ihr Ziel erreicht", beklagt sie sich, bemerkend, dass diese Art von Praxis in den Lagern immer noch Gang und Gäbe ist.

Frau Huff zieht eine Analogie zwischen den kommunistischen Führern in Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion und denen der Front Polisario, hinzufügend, ihr Problem liege nicht bei den Sahrawis, sondern bei den Führern der Front Polisario, die Vermögen anhäufen, während die sahrawischen Bevölkerungsgruppen der Lager Tinduf unter sehr unwirtlichen  Bedingungen auszuharren haben.

Frau Huff verweist auf die Rolle der Führer der Front Polisario, die von Staaten  wie Algerien, Kuba und Venezuela bei der Ausbeutung der sahrawischen Jugend für ihre eigenen Zwecke beigestanden werden, wie bei den jüngsten Ereignissen in El Guerguarat.

"Die Front Polisario hat gegen den Waffenstillstand verstoßen und junge Sahrawis instrumentalisiert, um diese von den Vereinten Nationen eingerichtete Pufferzone unter Besatzung zu nehmen, zwecks dessen den Frieden in der Region aufs Spiel zu setzen", sichert sie zu, nachschiebend, dass diese Instrumentalisierung von einem "missbräuchlichen Verhalten der Front Polisario Menschen gegenüber" bezeugt, die sie behauptet, unter Schutz zu nehmen.

Die Aktivistin haltet sich auf die umfassende Entwicklung der südlichen Provinzen des Königreichs auf, daran erinnernd, dass Marokko stark in die Region Investitionen eingespritzt hat, hinzufügend, dass die Bewohner der marokkanischen Sahara im Gegensatz zu den Bevölkerungsgruppen der Lager Tinduf absolute Freiheit genießen.

"Aus diesem Grund unterstütze ich den seitens Marokkos vorgelegten Autonomieplan voll und ganz und ermutige Sie dazu, dasselbe zu unternehmen", schrieb sie und erinnerte an die säkulare Freundschaft, die die Vereinigten Staaten seit 1777 mit  Marokko pflegen, dem ersten Land, das die Unabhängigkeit der USA anerkannte.

Und zum Schluss: „Als Nation dürfen wir unsere Freunde niemals der Vergessenheit anheim fallen lassen. (…) Unsere Regierung, die gerade die Souveränität Marokkos über dessen Sahara anerkannt hat, hat den marokkanischen Autonomieplan immer unterstützt, und dies seit der Administration vom Ex-Präsidenten Bill Clinton”.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com

  Das Königreich Bahrain bekunde dessen Unterstützung zu Gunsten von der Marokkanität der Sahara und zu Gunsten von der marokkanischen Auton...